Europa und England. 500 Jahre Postgeschichte

Europa und England. 500 Jahre Postgeschichte
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Historische Entwicklungsaspekte der Kommunikation, Post und Wirtschaft vom 15. bis 19. Jahrhundert

von Hans-Jürgen Neumann

Hardcover, Format 17 x 24 cm, 396 Seiten, 115 Abbildungen, komplett in Farbe, ISBN  978-3-932198-32-8

Artikelbeschreibung:

Historische Entwicklungsaspekte der Kommunikation, Post und Wirtschaft vom 15. bis 19. Jahrhundert

Nicht erst der Brexit Großbritanniens hat jüngst deutlich gemacht, wie unterschiedlich die Betrachtungsweisen politischer und gesellschaftlicher Vorgänge jenseits und diesseits des Ärmelkanals sein können. Das vorliegende Buch bestätigt dies aus historischer Sicht. Denn erstmals veröffentlicht ein Kenner der Postgeschichte sein umfangreiches Werk zum Thema „500 Jahre Postgeschichte“ Europas und betrachtet dabei das Thema aus britischer Sicht. Es ist weit mehr als eine Geschichte des Briefes – obgleich dessen Entwicklungsgeschichte sowie Beförderung im Vordergrund stehen –, weit mehr als eine Geschichte der Post, auch wenn diese mit Kaiser Maximilian und der Post der Taxis beginnt, es ist eine Geschichte der Kommunikation, die bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts, bis zum Siegeszug der Eisenbahn und dem Erscheinen erster Briefmarken reicht.
Der kundige Autor beantwortet dabei eine große Zahl von Fragen: Zum Beispiel, wann, wo und warum Briefe geschrieben wurden, aber auch von wem und wohin. Damit sind dann natürlich auch die Postwege („Routen“ genannt) ebenso angesprochen, wie die jeweils genutzten Beförderungsmittel. Letztlich tangieren solche Betrachtungen auch stets die politisch-, sozialen und ökonomischen Verhältnisse in jedem Jahrhundert, weshalb diese nicht außen vor bleiben, sondern durchaus konkret in England, Frankreich und anderen Ländern in Bezug gesetzt werden. Eine Geschichte der Kommunikation, auch der Post, ist ohne deren Einbindung nicht denkbar, weshalb das Buch auch den Untertitel „Historische Entwicklungsaspekte der Kommunikation, Post und Wirtschaft vom 15. bis 19. Jahrhundert“ trägt. Fast schon nebenbei erfährt man, wie wichtig auch früher die Welt der schnellen Nachrichten war, welche Vereinfachung und Kostenreduzierung die Einführung der Stempel und Briefmarken darstellte und wie Politik im 19. Jahrhundert massiv nicht nur durch Kriege, sondern auch durch die industrielle Revolution und deren Auswirkungen erschüttert wurde.
Es ist  eine lange Geschichte! Diese zu erzählen, ist der Sinn und Zweck dieses Buches. Die Erzählung beginnt ungefähr zur Zeit des Todes der berühmten Königin Elisabeth I. von England und mit Blick auf den Kontinent mit dem Habsburger Sohn, dem deutschen  Kaiser Maximilian I. Sie reicht bis zu der Zeit, als die junge Königin Victoria den britischen Thron bestieg. Will man die Zeitspanne weniger dynastisch, aber sicherlich aktueller beschreiben, spricht man von der Zeit ungepflasterter Straßen, von Pferd und Reiter bis hin zu den eisernen Schienen, der Dampfmaschine und der Lokomotive. Eine fortschreitende  Entwicklung, die von einigen bemerkenswerten Menschen beeinflusst und vorangetrieben wurde. Und wie schon immer hungerten die Menschen nach Nachrichten von jenseits der Seen und der Berge. Es lohnt sich, darüber mehr zu wissen. Auch – oder vielleicht eben gerade deshalb – im Zeitalter vorwiegend elektronischer Kommunikation. Dieses neue Buch bietet die Chance, mehr zu erfahren.