Die organisierte Philatelie in SBZ und DDR (1945–1990), BUNDLE aus Band 1 und Band 2

Die organisierte Philatelie in SBZ und DDR (1945–1990), BUNDLE aus Band 1 und Band 2
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Chronik der Deutschen Philatelie, Sonderband 11.2

von Peter Fischer

Format 21 x 28 cm, Hardcover mit Fadenheftung, insgesamt 876 Seiten, fast 1300 meist farbige Abbildungen, © Schwalmtal 2017

Artikelbeschreibung:

Das BUNDLE

Beide Bände zusammen zum günstigen Bundle-Preis. Sie sparen 10 Euro im Vergleich zum Einzelkauf beider Bände.

 

Peter Fischer: Die organisierte Philatelie in SBZ und DDR (1945–1990)

45 Jahre sind eine lange Zeit, und so ist das Werk über die Entwicklung der organisierten Philatelie in SBZ und DDR in diesem Zeitraum auf zwei Bände zu je rund 500 Seiten angewachsen, an denen der Autor seit 2001 gearbeitet hat. Die Recherchen waren schwierig, wo für längere Abschnitte Akten fehlten, und überall dort, wo Details durch Zeitzeugen nicht mehr aufgeklärt werden konnten. Dennoch ist ein umfassender Überblick über das, was Briefmarkensammler und Philatelisten in der Periode vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur deutschen Vereinigung im Osten Deutschlands wollten und taten, entstanden.

Der erste Band dieser Enzyklopädie beschreibt in drei ausführlichen Kapiteln den Neubeginn des philatelistischen Wirkens in der sowjetischen Besatzungszone ab 1945, die Entwicklung der organisierten Philatelie ab 1949 unter dem Dach des Kulturbunds und das Wirken des relativ eigenständigen Philatelistenverbandes der DDR in den Jahren 1969 bis 1990.

Den Organisationsstrukturen, den Mitgliederzahlen und den Finanzen sind gesonderte Kapitel gewidmet, ehe der umfangreichen internationalen Arbeit sowie dem Ausstellungs- und Jurywesen im ersten Band besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird.

Der zweite Band behandelt die philatelistische Jugendarbeit, Weiterbildung, Öffentlichkeitsarbeit, Prüfer und Sachverständige, den Tausch, Handel und Auktionen, die Deutsche Post der DDR und ihre Verbindungen zur Philatelie, die philatelistischen Auszeichnungen sowie Biografien zur Philatelie-Geschichte in SBZ und DDR.

Beide Teile werden dank der Phil*Creativ GmbH von Wolfgang Maassen aus Schwalmtal in großformatigen Hardcover-Bänden, jeweils in Farbe auf hochwertigem Papier gedruckt und innerhalb der Reihe „Chronik der Deutschen Philatelie“ veröffentlicht. Das ist nur möglich dank großzügigen Sponsorings privater und gewerblicher Förderer sowie der Unterstützung durch die Stiftung zur Förderung von Philatelie und Postgeschichte. Jeder der beiden Bände kostet 65 Euro. Bis Ende Juni 2017 gibt es zudem bei Bestellung beider Bände einen Subskriptionspreis von 60 Euro je Band.

Die Frage nach dem Sinn und Zweck der voluminösen Darstellung kann man – wenn man so will – allgemein „poetisch“ beantworten, indem man zum Sinn jeglicher Geschichtsschreibung Heinrich Heine zitiert, der einmal festhielt: „Der heutige Tag ist ein Resultat des gestrigen. Was dieser gewollt hat, müssen wir erforschen, wenn wir zu wissen wünschen, was jener will.“ Zum anderen aber ist aus der Sicht des Autors viel wichtiger: Zeitzeugen und aktive Mitgestalter der organisierten Philatelie in SBZ und DDR wird es in absehbarer Zeit nicht mehr geben. Das kann eine Darstellung natürlich objektiver und „unbeteiligter“ machen, birgt aber auch die Gefahr, dass Darstellungen und Wertungen Fehler, Missverständnisse und Trugschlüsse aufweisen, weil Hintergründe und Zusammenhänge vor allem „erlebter“ und nirgends oder nur selten aktenkundiger Art unbekannt und unberücksichtigt bleiben.